COVID-19 und die Schulbesuchspflicht

Research output: Contribution to journalArticleProfessional

Abstract

Am Montag, dem 17. August 2020, hat in Hessen der Schulunterricht nach dem Ende der Sommerferien begonnen. In einigen Bundesländern hat der Unterricht bereits begonnen, in den kommenden Wochen werden die verbleibenden Bundesländer hinzukommen. Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie, welche weite Teile der Welt seit rund einem halben Jahr im Griff hat, bestehen seitens vieler Eltern Sorgen um die Gesundheit ihrer schulpflichtigen Kinder, um ihre eigene Gesundheit und die Gesundheit ihrer Angehörigen. Ähnliche Sorgen betreffen viele Lehrkräfte. Trotz erneut steigender Infektionszahlen in den vergangenen Wochen verzichten die meisten Bundesländer, einschließlich Hessen, darauf, eine Masken- und Abstandspflicht im Unterricht einzuführen. Dies führt dazu, dass einige Eltern nunmehr versuchen, für ihre Kinder zumindest solange Ausnahmen von der Schulbesuchspflicht zu erreichen, wie die Bedrohungslage durch den SARS-CoV-2 Virus andauert. Dieser Text dient dazu, anhand einer Gerichtsentscheidung aufzuzeigen, welchen Herausforderungen sich Eltern ausgesetzt sehen können, welche bemüht sind, ihre Kinder vor Infektionen während des Schulunterrichts zu schützen.
Original languageGerman
JournalSocial Science Research Network
Issue number18.08.2020
DOIs
Publication statusPublished - 18 Aug 2020
MoEC publication typeD1 Article in a trade journal

Field of science

  • Law

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